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Konzentrative Bewegungstherapie

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist ein körperorientiertes, tiefenpsychologisches Therapieverfahren.
 

Konzentrativ beschreibt die gleichschwebende Aufmerksamkeit für inneres Erleben und äußeres Verhalten.
Bewegung wird mehrfach verstanden:

  • Das Sich-Bewegen: sensomotorisch, körperliche Bewegung (Spüren)
  • Das Bewegt-Sein: emotional bewegt sein (fühlen)
  • Kognitive Bewegung (denken)
  • Interaktionelle Bewegung (Verhalten, Beziehung)
  • Das Auf-dem-Weg-sein: Entwicklungsschritte des Menschen und seine schrittweise Entfaltung bei der Überwindung tatsächlicher oder phantasierter äußerer und innerer Hemmnisse.


Die KBT versteht den Körper als den Ort des psychischen Geschehens und sieht den Menschen als wahrnehmendes, fühlendes und denkendes Wesen.
 

Im Körpergedächtnis werden alle bisher erlebten Erfahrungen gespeichert. Durch das Wahrnehmen des Körpers (in Ruhe und Bewegung) der Emotionen und Gedanken sowie über das Wahrnehmen von zB Gegenständen, des Bodens oder des Raumes werden im Hier und Jetzt Erfahrungen gemacht. Diese machen bewusste und unbewusste Zusammenhänge von körperlichen und seelischen Erleben, Verhaltensweisen, Handlungsmuster sowie Beziehungs­erfahrungen in ihrer Bedeutung verstehbar und damit der psychotherapeutischen Bearbeitung zugänglich.


Ziel der Psychotherapie ist es, eine Verbindung zwischen dem seelischen Erleben und den Körperempfindungen entstehen zu lassen sowie Zusammenhänge zwischen der eigenen Lebens- und Familienge­schichte und den gegenwärtigen Verhaltens- und Handlungsmustern zu ergründen. Der Zugang zum eigenen Erleben und zu inneren Konflikten wird durch Angebote der Psychotherapeutin unterstützt.